Ein Zopf (auch: Flechte) ist ein Haarstrang, der durch Techniken wie Flechten, Knüpfen, Zwirnen, Verzwirbeln, Zopfen oder Zusammenbinden gestaltet wird, und zwar aus Gründen der Zweckmäßigkeit (Arbeit, Sport, Wind), der Schönheit oder beidem.
Diesen unterschiedlichen Techniken entsprechend lassen sich als grundlegende Zopfarten Flecht-, Knüpf-, Dreh-, Zwirbel- und offene
Zöpfe unterscheiden.
Ein Zopf ist eine Frisur oder Teil einer Frisur.
Frauen und Männer tragen Zopffrisuren seit der Steinzeit.
Hochblüten mit hoher technischer Komplexität hat das Haarflechten im Altertum und während der Renaissance erlebt.
Auch in Teilen des subsaharischen Afrika bestehen große Traditionen der Flechtkunst.
Während Zopffrisuren in vielen anderen Teilen der Welt traditionell auch von Männern getragen werden, waren sie in Europa ab dem Mittelalter meist eine weibliche Angelegenheit.
Im 18. Jahrhundert waren Perücke und Zopf in Europa allerdings die männliche Haartracht schlechthin.
Die technischen Möglichkeiten, einen Zopf zu gestalten, sind äußerst vielfältig.
Oft – zum Beispiel bei den nigerianischen Yoruba – wurde und wird diese Kunst von Generation zu Generation überliefert.
Im 21. Jahrhundert konnte ein Interesse an Zopffrisuren und an Frisiertechniken zum ersten Mal auch dadurch belebt werden, dass im Internet einschlägige Lehrfilme weite Verbreitung gefunden haben.
"Rapunzel" steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 12 (KHM 12) und geht indirekt wohl auf Petrosinella in Basiles Pentamerone II,1 zurück.
Am 21.11.1978 erschien in der DDR in einer Auflage von 2 000 000 Stück ein Kleinbogen mit sechs Werten, der Szenen aus dem Märchen "Rapunzel" zeigt.
Hier die Wertstufe 15 Pfennig, MiNr. 2383, am 01.11.1988 als Mehrfachfrankatur portorichtig auf einer Drucksache von 21 bis 50g ins "Ausland" = in die BRD: