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Was ist eigentlich...???

Moderator: Rüdiger


Beitrag Mi 26. Mär 2025, 23:42

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Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, sind ein jährlich in Berlin stattfindendes Filmfestival.
Es zählt neben denen von Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals.
Träger der Filmfestspiele sind seit 2002 die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH mit der Bundesrepublik Deutschland als alleinigem Gesellschafter.
Sie erhalten eine institutionelle Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Beitrag Do 27. Mär 2025, 00:11

Beiträge: 17395
Ein Zopf (auch: Flechte) ist ein Haarstrang, der durch Techniken wie Flechten, Knüpfen, Zwirnen, Verzwirbeln, Zopfen oder Zusammenbinden gestaltet wird, und zwar aus Gründen der Zweckmäßigkeit (Arbeit, Sport, Wind), der Schönheit oder beidem.
Diesen unterschiedlichen Techniken entsprechend lassen sich als grundlegende Zopfarten Flecht-, Knüpf-, Dreh-, Zwirbel- und offene Zöpfe unterscheiden.
Ein Zopf ist eine Frisur oder Teil einer Frisur.
Frauen und Männer tragen Zopffrisuren seit der Steinzeit.
Hochblüten mit hoher technischer Komplexität hat das Haarflechten im Altertum und während der Renaissance erlebt.
Auch in Teilen des subsaharischen Afrika bestehen große Traditionen der Flechtkunst.
Während Zopffrisuren in vielen anderen Teilen der Welt traditionell auch von Männern getragen werden, waren sie in Europa ab dem Mittelalter meist eine weibliche Angelegenheit.
Im 18. Jahrhundert waren Perücke und Zopf in Europa allerdings die männliche Haartracht schlechthin.
Die technischen Möglichkeiten, einen Zopf zu gestalten, sind äußerst vielfältig.
Oft – zum Beispiel bei den nigerianischen Yoruba – wurde und wird diese Kunst von Generation zu Generation überliefert.
Im 21. Jahrhundert konnte ein Interesse an Zopffrisuren und an Frisiertechniken zum ersten Mal auch dadurch belebt werden, dass im Internet einschlägige Lehrfilme weite Verbreitung gefunden haben.

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"Rapunzel" steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 12 (KHM 12) und geht indirekt wohl auf Petrosinella in Basiles Pentamerone II,1 zurück.
Am 21.11.1978 erschien in der DDR in einer Auflage von 2 000 000 Stück ein Kleinbogen mit sechs Werten, der Szenen aus dem Märchen "Rapunzel" zeigt.
Hier die Wertstufe 15 Pfennig, MiNr. 2383, am 01.11.1988 als Mehrfachfrankatur portorichtig auf einer Drucksache von 21 bis 50g ins "Ausland" = in die BRD:

Beitrag Do 27. Mär 2025, 12:44

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Die Nutria (Myocastor coypus), auch Biberratte, Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte oder Coypu genannt, ist eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart.
Sie wird entweder in einer eigenen Familie, Myocastoridae, oder als Unterfamilie Myocastorinae innerhalb der Stachelratten (Echimyidae) eingeordnet.
Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu 65 cm und wiegt erwachsen zwischen acht und zehn Kilogramm.
Sowjetunion MiNr. 4971 aus einer Serie "Pelztiere" zeigt eine Nutria bei der Mahlzeit:

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Beitrag Do 27. Mär 2025, 12:56

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Ein Internationaler Antwortschein (IAS) (CRI, französisch: coupon-réponse international) (IRC, engl.: international reply coupon) ist ein Gutschein, mit dem in Ländern innerhalb des Weltpostvereins (UPU) ein bis zu 20 Gramm schwerer Auslandsbrief am Schalter ohne Porto aufgegeben werden kann.

Der Zweck eines Internationalen Antwortscheins ist, dem Empfänger eines Briefes die Gebühren für eine Antwort zu erstatten.
Für Briefe, die im Inland verschickt werden, genügt es üblicherweise, das Rückporto in Form von Briefmarken beizulegen.
Befindet sich der Empfänger jedoch im Ausland, so ist es meist sehr schwierig, Briefmarken des entsprechenden Landes zu erhalten, um sie als Rückporto beizulegen.
Ein IAS muss in jedem Land, das Mitglied im Weltpostverein ist, Gültigkeit besitzen.
Ob das entsprechende Land auch selbst Antwortscheine verkauft, ist allerdings dem Land selbst überlassen.

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Beitrag Do 27. Mär 2025, 13:41

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Ein Aquarell (von lateinisch aqua ‚Wasser‘) ist ein mit nicht-deckenden Wasserfarben angefertigtes Bild.
Die Aquarellfarben bestehen aus sehr feinen Pigmenten, wasserlöslichen Bindemitteln wie Gummi arabicum, Traganth oder Dextrinen, sowie Netz- und Feuchthaltemitteln.
Diese lasierenden Farben werden nur mit Wasser verdünnt und mit einem Pinsel auf Papier, Pergament oder andere Materialien aufgetragen.
Im Unterschied zur Gouache und Tempera schimmert beim Aquarell der weiße Malgrund durch die Aquarellfarben hindurch und gibt ihnen Tiefe und Leuchtkraft.
Die Farbwirkung entsteht in der Regel durch das lasierende Aufeinanderlegen dünner Farbschichten oder das „nass in nass“-Arbeiten und durch die Verwendung besonders fein geriebener Pigmente.
Man spricht von feindispersen Pigmenten, deren Korngröße um 1/10 000 mm liegt.
Diese Pigmente sind so fein, dass sie von den Papierfasern absorbiert werden.
Die Papierfaser wird gefärbt und es entsteht das „duftige“ Aussehen eines guten Aquarells.
Anders als bei der Öl- oder Temperamalerei, wo das Mal- oder Bindemittel die Pigmente aneinander und an die Grundierung bindet, haben hier die oben schon genannten Bindemittel nur eine Schutzfunktion, um ein Gerinnen oder Flocken der Pigmente zu verhindern.
Will man weiße Flächen oder Lichter erzielen, lässt man den Papierton unberührt stehen.

Bund MiNr. 2271 zeigt die Symbolik der Organisation "Deutsche Welthungerhilfe" in Form eines Aquarells:
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Hier ein Paar vom Unterrand des Zehnerbogens auf Brief aus meinem aktuellen Posteingang:
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Beitrag Fr 28. Mär 2025, 11:43

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Bellona (von lateinisch bellum „Krieg“, alte Form Duellona von frühlateinisch duellum „Krieg“) war in der römischen Religion eine Kriegsgöttin.
Sie wurde seit dem Ende der Republik mit der Kriegsgöttin Enyo aus der griechischen Mythologie und der anatolischen Kriegsgöttin Ma gleichgesetzt.
Als solche soll sie dem Sulla in einer Vision erschienen sein und ihn zur rücksichtslosen Vernichtung seiner Feinde aufgefordert haben.
In der späteren römischen Mythologie galt Bellona als Schwester, Tochter oder Ehefrau des Kriegsgottes Mars, manchmal auch als seine Wagenlenkerin oder Muse.
Ihre Attribute sind Helm, Lanze, Schwert.
Ihr Festtag war der 3. Juni.

HDMS Bellona (F344) war von 1955 bis 1981 eine Korvette der Triton-Klasse.

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Dieser Beleg dokumentiert einen Besuch in WILHELMSHAVEN am 04.05.1973.

Beitrag Fr 28. Mär 2025, 12:03

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Die Moschee im Schwetzinger Schlossgarten (auch als „Rote Moschee“ bekannt) ist ein Bauwerk im Garten des Schwetzinger Schlosses in Baden-Württemberg, das von Hofarchitekt Nicolas de Pigage Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.

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Von Berthold Werner, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0">CC BY-SA 3.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34545183">Link</a>

Beitrag Fr 28. Mär 2025, 12:27

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Als Neozoen werden Tierarten bezeichnet, die seit Beginn des Kontinente übergreifenden Handels ab 1492 unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen in ein ihnen zuvor nicht zugängliches Faunengebiet gelangt sind und dort neue Populationen aufgebaut haben.
Erfolgreich sind vor allem konkurrenzstarke Arten sowie Haus- und Nutztiere des Menschen.

Der Alexandersittich (Psittacula eupatria), derauch Großer Alexandersittich genannt wird (im Gegensatz zum Kleinen Alexandersittich, dem Halsbandsittich), ist eine Papageienart aus der Gattung Edelsittiche (Psittacula) der Unterfamilie der Edelpapageien (Psittaculinae) in der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Er ist mit 48 bis 62 cm erheblich größer als die übrigen Edelsittiche. Er kommt in mehreren Unterarten vor. Sein natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Afghanistan und Pakistan über Indien, Birma und Thailand bis Laos, Kambodscha und Vietnam. Außerdem besiedelt er Sri Lanka und die Andamanen. Kleinere Bestände sind als Neozoen auch in Deutschland zu finden, etwa in Wiesbaden/Mainz oder Köln.

Vietnam MiNr. 280 zeigt einen Alexandersittich (Psittacula eupatria):

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Beitrag Fr 28. Mär 2025, 12:45

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Eine Residenz bezeichnet im Allgemeinen den Wohnsitz oder den ständigen Aufenthaltsort einer Person oder einer Familie.
Im spezielleren Sinn kann der Begriff auch für den Sitz von Regierungs- oder Herrschaftspersonen, wie zum Beispiel Königen, Fürsten oder Bischöfen, verwendet werden.

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Schloss Münster ist die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe in der westfälischen Stadt Münster. Die barocke Dreiflügelanlage wurde 1767 bis 1787 im Auftrag von Maximilian Friedrich von Königsegg nach Entwurf von Johann Conrad Schlaun erbaut. Hervorzuheben waren das Treppenhaus, der Festsaal und die Hofkapelle. Seit 1954 dient es als Sitz der Universität Münster.

Beitrag Fr 28. Mär 2025, 12:55

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Ein Konzil (von lateinisch concilium „Rat, Zusammenkunft“) oder eine Synode (von altgriechisch σύνοδος sýnodos „Treffen‚ Zusammenkunft“) ist eine Versammlung einer Kirche, bei der in der Regel die bischöflichen Gewalten, Lehre, Leitung und Heiligung besprochen werden.

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