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Was ist eigentlich...???

Moderator: Rüdiger


Beitrag Mo 3. Feb 2025, 12:54

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Als Yeti oder Schneemensch bezeichnet man ein zweibeiniges behaartes Fabelwesen des Himalaya.
Die Sherpa leiten sich den Begriff aus Ye ‚Fels‘ und The ‚Tier‘ her.
In Tibet wird der Yeti als Migö (Wilder Mann) oder auch Gang Mi (Gletschermann) bezeichnet.
Die Lepcha haben viele Sagen über den Yeti bewahrt und nennen ihn Lomung (Berggeist) oder auch Chumung (Schneegeist), wobei sie ihn als Gott der Jagd und Herrn allen Rotwilds verehren.
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Dieser innerhalb der USA gelaufene Brief trägt vorderseitig sowie rückseitig Lokalpostmarken der "YETI POST", die von 1965 bis 1987 existierte und etwa 1000 verschiedene Cinderellas auflegte:

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Gordon H. Palmer, Thousand Oaks, Kalifornien erinnert sich wie folgt:
„Die Yeti Post wurde 1965 als Ableger meiner Gründung und meiner Mitarbeit in einem Kletterclub ins Leben gerufen.
Wir verwendeten die ersten Yeti Post-Etiketten, als wir nach Nepal und anderswo reisten.
Ich erinnere mich gut daran, wie sehr der (sogenannte) Postmeister in Namche Bazar sich überwinden musste, die Karten wegen der nicht postalischen Etiketten darauf nicht zurückzuweisen."
Hier ein weiteres Beispiel der YETI POST:
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Die Gesamtzahl an verschiedenen Yeti Post-Ausgaben liegt bei mehr als 1000 Exemplaren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Yeti

Beitrag Di 4. Feb 2025, 10:09

Beiträge: 17384
Das Mol (Einheitenzeichen: mol) ist die SI-Einheit der Stoffmenge.
Sie dient unter anderem der Mengenangabe bei chemischen Reaktionen.
Der Begriff Mol wurde 1893 von Wilhelm Ostwald geprägt und ist vermutlich vom lateinischen Wort moles (für „Masse, Last“) abgeleitet.
Ein Mol eines Stoffes enthält definitionsgemäß exakt 6.02214076e23 (gerundet 602 Trilliarden) Teilchen (Avogadro-Konstante).

Die belgische Gemeinde Mol liegt in den Kempen von der Provinz Antwerpen.
Sie hat 37.600 Einwohner (Stand: 1. Januar 2022).
Mol beherbergt das Studienzentrum für Kernenergie (SCK•CEN), das größte und bedeutsamste Kernforschungszentrum des Landes.
Über 600 Wissenschaftler und Techniker sind dort hauptsächlich auf den Gebieten Nukleare Sicherheit, Forschung im Entsorgungssektor, Strahlenschutz und Safeguards beschäftigt.
Das Zentrum wurde am 9. April 1952 gegründet und 1957 in eine Einrichtung des öffentlichen Rechts umgewandelt.
Die nichtnuklearen Aktivitäten des Zentrums wurden 1991 in das Flämische Institut für Technologische Forschung (VITO) verlagert.
Von 1967 bis 1974 wurde in Mol die Wiederaufarbeitungsanlage Eurochemic betrieben.
Neben den Forschungseinrichtungen des SCK•CEN sind auch die noch in Betrieb befindlichen Brennelementfabriken für Uran- und Mischoxid-Brennelemente in Mol angesiedelt.

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Beitrag Di 4. Feb 2025, 18:09

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Esperanto ist die am weitesten verbreitete Plansprache.
Ihre heute noch gültigen Grundlagen wurden als Internationale Sprache 1887 von dem Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof veröffentlicht.
Dessen Pseudonym Doktoro Esperanto („Doktor Hoffender“) wurde zum Namen der Sprache.

Diese Postwertzeichen würdigen 100 Jahre Esperanto:

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Beitrag Mi 5. Feb 2025, 09:34

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Der Alfil oder Elefant ist eine Spielfigur des persisch-arabischen Schatrandsch und des aus diesem hervorgegangenen europäischen Schachspiels im Mittelalter. Für den Alfil waren in Europa verschiedene Bezeichnungen üblich.
Außerdem unterlag die Darstellung der Figur starken Veränderungen.
Im neuzeitlichen Schach wurde der Alfil vom Läufer abgelöst, der erheblich mehr Zugmöglichkeiten hat und eine stärkere Figur ist.

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Beitrag Do 6. Feb 2025, 10:37

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Ein Cirrus oder Zirrus (lat. cirrus "Haarlocke", "Franse"; Abk.: Ci) ist eine reine Eiswolke in großer Höhe.
Cirren (Cirruswolken) werden auch Federwolken genannt.
Sie erscheinen als leuchtend weiße, zarte Fäden oder schmale Bänder mit einem seidigen Schimmer, deren Ränder meist durch die Höhenwinde ausgefranst sind.
Dieses Postwertzeichen, Schweden MiNr. 1635, zeigt Federwolken (Cirrus uncinus):

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Dieser Beleg wurde befördert per CIRRUS AIRLINES:
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Beitrag Fr 7. Feb 2025, 01:10

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Das Vikunja (Vicugna vicugna) oder Vicuña ist neben dem Alpaka eine der beiden Arten der Gattung Vicugna und gehört zur Familie der Kamele.
Seine Kopfrumpflänge beträgt 150 Zentimeter, die Schulterhöhe 100 Zentimeter, das Gewicht 50 Kilogramm.
Verbreitet ist das Vikunja in den Hochanden Ecuadors, Perus, Boliviens, Argentiniens und Chiles.
Es kommt hier in Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern vor.
Diese Marke, Chile MiNr. 1199, zeigt ein Vikunja:

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Beitrag Fr 7. Feb 2025, 11:34

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Denim, auch Blue Denim genannt, ist eine Handelsbezeichnung für ein strapazierfähiges und haltbares Baumwollgewebe in Köpergrundbindung, das zu Jeansbekleidung verarbeitet wird.
Denim leitet sich her vom französischen „de Nîmes“, was „aus Nîmes“ bedeutet.
In der französischen Stadt wurde das Serge de Nîmes (deutsch „Gewebe aus Nîmes“, wobei Serge der Eigenname für ein Gewebe mit fühlbaren „Rippen“ auf der Oberseite ist) seit 1557 ursprünglich für Arbeitskleidung hergestellt.
Weltbekannt wurde Denim durch seine Verwendung für die englisch als Jeans bezeichneten strapazierfähigen Hosen von Levi Strauss.

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Beitrag Fr 7. Feb 2025, 16:23

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Der Tschako war einst eine militärische Kopfbedeckung von zylindrischer oder konischer Form; nach dem Ende der Monarchie in Deutschland (1918) wurde er dort auch von der Polizei getragen.
In der Regel besitzt er einen Augen-, manchmal auch einen Nackenschirm.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstand aus der Flügelkappe der Husaren (in Preußen „Schackelhaube“) der Tschako.
Das ungarische Wort csákó bedeutet „Husarenhelm“.

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Beitrag Sa 8. Feb 2025, 20:07

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Eine Pagode ist ein markantes, mehrgeschossiges, turmartiges Bauwerk, dessen einzelne Geschosse meist durch vorragende Gesimse oder Dachvorsprünge voneinander getrennt sind.
Gebäude dieser Art sind in Vietnam, China, Nepal, Myanmar, Kambodscha, Japan und Korea zu finden.
Die Herkunft des Wortes Pagode ist nicht sicher geklärt.
Entsprechende Bauwerke wurden im antiken Indien auf Sanskrit als स्तूप (stūpa) bezeichnet, in Pali heißen sie thupa.
Die chinesische Bezeichnung Ta (chinesisch 塔, Pinyin tǎ) stammt ursprünglich aus dem Pali (thap in der antiken chinesischen Aussprache).

Ursprünglich dienten Pagoden dazu, Überreste erleuchteter buddhistischer Mönche aufzubewahren.
Mit der Ausbreitung des Buddhismus nach Ostasien kamen auch die Pagoden nach Osten und entwickelten sich dort zu einer typischen ostasiatischen Traditionsarchitektur.
Bereits vor der Einführung der Pagoden aus Indien gab es in China die schwingenden Dächer und auch sich überlagernde Dächer als Baukonstruktion.
Diese Baustile wurden mit Pagoden verbunden.
Kombiniert mit lokalen Baustilen entwickelte sich über die Jahrhunderte eine Vielzahl unterschiedlicher Pagodentypen.
Der ursprünglich quadratische Querschnitt wandelte sich oft zu Sechsecken, Achtecken und sogar runden Querschnitten.
Auch die Bautechnik wurde immer weiterentwickelt.
Ursprünglich wurden Pagoden aus Stampflehm und Holz gebaut.
Mit der Zeit kamen Ziegelsteine, Keramik, Majolika und sogar Metall als Baumaterial hinzu.
Nach dem 14. Jahrhundert wurden Pagoden zunehmend profan verwendet.
Man unterscheidet seitdem zwischen buddhistischen Pagoden und Fengshui-Pagoden.

Die architektonische Beschäftigung mit Pagoden erfordert Kenntnisse in Materialwissenschaft, Baustatik, Erdkunde, Geologie und vielen anderen Wissenschaften.
Als ein besonderes Merkmal der ostasiatischen Kultur hatten und haben Pagoden Einfluss auf Geschichte, Religion, Ästhetik, Philosophie und viele andere kulturelle Bereiche.
Für das Verständnis der ostasiatischen Kultur sind sie ein wichtiges Element.

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Beitrag So 9. Feb 2025, 02:26

Beiträge: 17384
Ein Tresor (von altgriechisch θήσαυρος thésauros, deutsch ‚Schatzkammer‘) dient der besonders gesicherten Aufbewahrung von Geld, Wertsachen oder sonstigen Gegenständen, z. B. Waffen oder Datenträgern, um sie vor Diebstahl und Feuer zu schützen.

Tresor MiNr. 1950    San Marino.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Tresor

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