Im Jahr 1956 konnte KTM-Firmenchef Hans Trunkenpolz den erfolgreichen österreichischen Motorenkonstrukteur Ing. Ludwig Apfelbeck (1903-1987) für sein Rennmaschinenprojekt gewinnen. Apfelbecks kurzhubig ausgelegter DOHC-Motor leistete knapp 17 PS bei 12.000 U/min und wurde über ein Sechsganggetriebe geschaltet. Die voll verkleidete Maschine mit einer Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h kam überwiegend bei nationalen Rennen in Österreich, aber auch mehreren internationalen Rennen in Deutschland zum Einsatz. Die Weiterentwicklung der KTM 125 Apfelbeck schon Ende 1957 wieder eingestellt.
In der Serie "Motorräder" ist in Österreich diese Marke (MiNr 2914) mit der Rennmaschine KTM 125 D.O.H.C. "Apfelbeck" erschienen.