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Kirche

Moderator: Rüdiger


Beitrag Mo 15. Jun 2015, 16:02

Beiträge: 31
Der Mainzer Dom ist übrigens eine Mischung aus Vielen Kirchbaustilen.

Beitrag Mo 15. Jun 2015, 16:13

Beiträge: 2537
Hallo Chrisbunzel,

hier findest Du den Speyerer Dom auf Briefmarken und weitere Ideen für deinen Sammlungsbeginn. Einen MICHEL-Deutschland wirst Du sicher haben, den brauchst Du nur nach den Beispielen durchblättern und hast beim Auffinden auch gleich die Michel-Nummer.

https://www.google.de/search?q=Dom+zu+S ... cgodcHQAUg

Liebe Grüße
Matthias

Beitrag Mo 15. Jun 2015, 17:12

Beiträge: 52648
Wohnort: Trier
Hallo Chrisbunzel,
habe hier die Sondermarke zu "600 Jahre Ulmer Münster" vom 17.5.1977 (MiNr 937). Das Ulmer Münster ist eine im gotischen Baustil errichtete Kirche in Ulm. Es ist die größte evangelische Kirche Deutschlands. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt. Der Grundstein wurde 1377 gelegt, als Ulm eine freie Reichsstadt und noch römisch-katholisch war.

UlmerMünster.jpg

Liebe Grüße
Heinz

Beitrag Mo 15. Jun 2015, 17:32

Beiträge: 52648
Wohnort: Trier
Auf auf der Marke "2000 Jahre Speyer" (MiNr 1444) ist der Speyerer Dom abgebildet. Der salische König und spätere Kaiser Konrad II. ließ vermutlich 1025 den Bau mit dem Ziel beginnen, die größte Kirche des Abendlands zu errichten. Der Speyerer Dom ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Seit 1981 steht er auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Kirchen.jpg

Beitrag Di 23. Jun 2015, 16:13

Beiträge: 31
MatthiasH hat mir empfohlen, meine Informationen mit Euch zu teilen. Und das möchte ich auch tun.

Die Romanik fängt um die Zeit 1000 n. Chr. an und für mich war schon klar, dass Deutschland da noch gar nicht existiert hat. Deshalb habe ich mich mal ein bisschen umgeschaut.

Für meine Ausstellungssammlung wird das Heilige Römische Reich Deutscher Nation auch gelten.
Daher könntet ihr mir auch mit ein paar italienischen Marken helfen.

Der Begriff "Romanik" wurde im Jahr 1818 von Charles-Alexis du Hérissier de Gerville (mann ist das ein langer Name :roll: ) eingeführt.

Romanik bedeutet so viel wie:"nach Art der Römer"
Ein Buch, das ich ausleihen konnte, hat eine sehr gute Karte.

1000_ganz_Europa.jpg
DSCF1605.JPG
Übrigens: Der Mainzer Dom ist auch in dieser Zeit gebaut.

Beitrag Di 23. Jun 2015, 16:45

Beiträge: 31
In Deutschland bevorzugte man Doppelchoranlagen.

Bei einer so genannten Doppelchoranlage stehen sich im Westen und im Osten der Kirche zwei Chöre gegenüber.
Beide weisen über der Vierung einen Turm auf sowie jeweils zwei Treppentürme. (Was eine Vierung ist erzähle ich später)

Charakteristisches Element des romanischen Stils ist der Rundbogen

Booklet---1000-year-St-Michael--s-Church-Hildesheim.jpg
Die St. Michael in Hildesheim ist eine der berühmtesten ottomanischen, vorromanischen Kirchen
201411101446245989044_St Michael, Hildesheim  872-1061_H22795.jpg

Beitrag Di 23. Jun 2015, 22:30

Beiträge: 17393
Hallo Chrisbunzel,

vielen Dank dafür, daß Du uns hier etwas aus Deiner Sammlung zeigst.

Gerne nehme ich Hildesheim als Thema auf und zeige hier eine Marke zum Domschatz im Mariendom in Hildesheim, die als EF in meinem aktuellen Posteingang auftauchte:

IMG_0001.jpg
IMG.jpg
Das katholische Bistum Hildesheim, entstanden im Jahr 815, gehört zu den ältesten Bistümern Deutschlands.

Sein wertvoller Domschatz, der u.a. das Hildesheimer Marienreliquiar, das Bernwardskreuz sowie das Große Scheibenkreuz aus dem zweiten Drittel des 12. Jahrhunderts umfasst, repräsentiert über tausend Jahre Kirchen- und Kunstgeschichte im niedersächsischen Raum.

Heute ist das Bistum Hildesheim, das 2015 sein 1200-jähriges Bestehen feiert, eines der größten Bistümer der Republik. Es erstreckt sich von der Nordsee bis nach Hessen sowie von der Weser bis an die Elbe und den Harz.

Seit 1985 gehören der Hildesheimer Dom und seine Kunstschätze zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Am 23. März 1046 vernichtete ein Brand den Hildesheimer Dom, Nachbargebäude und einen großen Teil der Stadt. Unter Bischof Hezilo (1054–1079) errichtete man einen neuen Dom, der am 5. Mai 1061 geweiht wurde. Berühmt wurde der neue Bau insbesondere durch den eindrucksvollen Radleuchter, Hezilo-Leuchter genannt, der das himmlische Jerusalem symbolisieren sollte und noch heute im Dom von Hildesheim zu bewundern ist. In seiner Grundsubstanz blieb dieser Dom knapp 900 Jahre erhalten.

Erst bei der Bombardierung Hildesheims am 22. März 1945 wurde er nahezu vollständig zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg galten die Anstrengungen – neben der Eingliederung der katholischen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in das Bistum – dem Wiederaufbau des Hildesheimer Doms.

Die Gründungsgeschichte des Bistums geht auf die Sage vom Hildesheimer Rosenstock zurück. Der Legende nach fand Ludwig der Fromme, Sohn und Nachfolger Kaiser Karls des Großen, zwischen den Blüten einer in Hildesheim wachsenden Heckenrose ein kostbares Marien-Reliquiar, das er auf der Jagd verloren hatte. Zu Ehren der Gottesmutter ließ Ludwig an Ort und Stelle eine Kapelle bauen:

Die Marienkapelle – Ursprungsbau des Hildesheimer Mariendoms.

Noch heute befindet sich an besagter Stelle ein Rosenstrauch. Er ist inzwischen mehrere Meter hoch, sein Alter wird auf über 1000 Jahre geschätzt.

Nun aber zurück zum auf dem aktuellen Postwertzeichen abgebildeten Motiv "Großes Scheibenkreuz" aus dem Domschatz in Hildesheim. Hier ein Originalfoto dieses Schmuckstückes:

Hildesheimer Domschatz  Großes Scheibenkreus.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Do 25. Jun 2015, 13:55

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Dieser Maschinenwerbestempel aus dem Briefzentrum 67 vom 6.8.1999 zeigt im Werbeeinsatz den Kaiserdom zu Speyer.

Kirchen_0004.jpg

Kirchen_0003.jpg

Beitrag Sa 27. Jun 2015, 12:52

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Der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main ist der größte Sakralbau der Stadt und eine ehemalige Stiftskirche. Als einstige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte und galt als Symbol nationaler Einheit.
Die jetzige Kirche entstand im Wesentlichen zwischen 1250 und 1514, als der fast vollendete Westturm aus Geldmangel mit einer Notkuppel geschlossen werden musste. Erst im 19. Jahrhundert wurde der architektonisch immer noch einzigartige Turm nach den erhaltenen Plänen des Mittelalters vollendet.
Eine Sondermarke der Deutschen Bundespost zu "750 Jahre Dom Frankfurt a.M." (MiNr 1434 erschien am 10.8.1999.

Kirchen_0001.jpg

Beitrag So 28. Jun 2015, 15:38

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Der Limburger Dom, nach seinem Schutzpatron St. Georg auch Georgsdom genannt, ist die Kathedralkirche des Bistums Limburg und thront oberhalb der Altstadt von Limburg an der Lahn neben der Burg Limburg. Der Dom gilt als eine der vollendetsten Schöpfungen spätromanischer Baukunst. Es zeigen sich jedoch auch bereits Elemente der Frühgotik. Diese Baukunst heißt rheinischer Übergangsstil.
Maschinenwerbestempel vom 8.6.1988 aus Limburg mit Abbildung des Limburger Domes.

Kirchen_0005.jpg

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