Dieser Brief wurde vom Absender "DEUTSCHE BANK, BERLIN" am 14.09.1914 in Berlin aufgegeben:
Der offen eingelieferte Brief wurde in Berlin in der "ÜBERWACHUNGSSTELLE DES GARDEKORPS BERLIN" geprüft und nach erfolgter Prüfung verschlossen, was ein Verschlußstempel sowie ein daneben abgeschlagener Stempel mit der Unterschrift des Überwachungsoffiziers "Krüger" dokumentieren.
Der nach "Straßburg i. Els." adressierte Brief wurde entsprechend in Straßburg im Elsaß erneut geprüft, was ein Kontrollstempel auf der Vorderseite "Straßburg (Els.) 1 P.K. Geprüft und zu befördern" dokumentiert.
In Straßburg erwies sich der Brief dann als nicht zustellbar und wurde weitergeleitet nach "Zürich postlagernd".
In Zürich am 20.09.1914 angekommen wurden rückseitig ein Vermerk "Nach Zürich postlagernd (Namenszeichen) 20/9" sowie ein Tagesstempel "ZÜRICH BRIEFTRÄGER I." angebracht.
Am 21.09.1914 um 8 Uhr früh kam der Brief beim Ausgabeschalter für postlagernde Sendungen in Zürich an und es wurde rückseitig ein Tagesstempel "ZÜRICH 1 POSTE RESTANTE" angebracht sowie vorderseitig als bei der Abholung zu zahlende Lagergebühr "15" (Rappen) in Blaustift vermerkt wurde.
Noch am selben Tag wurde der Brief am 21.09.1914 um 11 Uhr abgeholt gegen Zahlung der Lagergebühr in Höhe von 15 Rappen, die per Portomarke erhoben wurde, welche mit entsprechendem Tagesstempel entwertet wurde.
Liebe Grüße
Rüdiger