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MiNr. 5

Moderator: Rüdiger


Beitrag Sa 14. Sep 2013, 23:23

Beiträge: 17401
Der 12 Pf Wert der Freimarken Berliner Bär wurde hier in MiF mit einem 12 Pf Wert der Ziffernserie der Gemeinschaftsausgaben als portogerechte Frankatur für einen Brief im Fernverkehr (24 Pf) von Velten, einer Stadt in der Mark Brandenburg nördlich von Berlin, nach Berlin-Zehlendorf benutzt:

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 17401
Hier eine MeF von zwei Exemplaren der MiNr. 5 portogerecht auf einem Brief im Fernverkehr (24 Pf), gelaufen am 18.04.1946 von Berlin nach Hannover:

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Solch kleinformatige Briefe bezeichnet man übrigens als "Damenbrief" und dieser hier trägt auch passend den Absender "Käthe Scheel".

Man versteht als "Damenbrief" Briefchen, die oft gerade groß genug sind, um Anschrift und Marken auf einer Seite unterzubringen. Vermutlich wurden sie vor allem von Mädchen und Frauen verwendet, weil diese sie viel besser als reguläre Briefumschläge in ihrem Handtäschchen aus dem Haus schmuggeln und versenden konnten.

Ähnlich klein ist ein "Visitenkartenbrief", in den gerade mal eine Visitenkarte hineinpaßte. Solche Sendungen wurden aber meist zur Kontaktaufnahme gleich in großer Stückzahl und deshalb aus Kostengründen als Drucksache verschickt.


Liebe Grüße
Rüdiger


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