Als "Vardar-Mazedonien" (auch Vardar-Makedonien, bulgarisch Вардарска Македония, mazedonisch Вардарска Македонија) wurde der nördliche Teil der historischen Region Makedonien bezeichnet.
Nach dem Balkankrieg von 1912/13, der gegen das Osmanische Reich gerichtet war, wurde die Region serbisch.
Im Ersten Weltkrieg wurde Vardar-Mazedonien von Bulgarien, das mit Deutschland und Österreich-Ungarn verbündet war, besetzt.
1918 wurden die Grenzen von 1913 wiederhergestellt, Vardar-Mazedonien wurde so zum serbischen Teil im Königreich der Serben, Kroaten, und Slowenen und wurde als „Süd-Serbien“ bezeichnet, seine slawischsprachigen Bewohner wurden offiziell als Serben angesehen.
Zur Zeit der bulgarischen Besetzung erschien in einer Auflage von 10 Millionen Stück dieses Postwertzeichen, das als Motiv "Ohrid" zeigt und als Bulgarien MiNr. 121 katalogisiert wurde:
Unter der Landesbezeichnung ist die bulgarische Zarenkrone dargestellt:
In der Krone sowie links und rechts auf der Marke erkennt man das mittelalterliche Liliensymbol, das auf eine stilisierte Schwertlilie zurückgeht:
Nach dem Biographen Guillaume de Nangis (Vita Sancti Ludovici IX) erhellte die Lilie kraft ihrer drei Werte, die sich in ihren Blätter manifestieren, das französische Königtum.
Während das mittlere Blatt den Glauben (foy) symbolisiert, stehen die zwei flankierenden Blätter für Ritterschaft (chevalerie) und Weisheit (sapience).
Liebe Grüße
Rüdiger