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Dauerserie Berlin: Deutsche Bauwerke aus zwölf Jahrhunderten II

Moderator: Rüdiger



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Hurra, noch ein portorichtiger Beleg: Ebenfalls wieder ein Einschreiben zu 1,30 DM, dieses Mal mit einem Wert zu 80 Pf als Oberrandstück mit Reihenwertzähler 56,-- und 3 Werte zu 10 Pf als Oberrandstück mit Reihenwertzähler 4,--, 5,-- und 6,--.

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Der nächste Beleg ist wieder „neben der Spur“. 2 Werte zu 60 Pf als Oberrandstück mit Reihenwertzähler 48,-- und 54,-- ergeben 1,20 DM. Der Standartbrief kostete 30 Pf plus 80 Pf Einschreiben, das ergibt zusammen 1,10 DM.

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Gleiches ist hier zu sehen: 4 Werte zu 30 Pf in roter Farbe als Oberrandstück mit Reihenwertzähler 15,--, 18,--, 21,-- und 24,-- ergeben auch wieder 1,20 DM.

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Diese Portostufe zu 90 Pf wäre eigentlich auf einem Brief bis 500 Gramm zu Hause, da wäre allerdings ein „etwas grösserer“ Umschlag nötig gewesen. So ist es auf einem Standartbrief leider auch wieder eine Überfrankatur. Die Marke ist ein Oberrandstück mit Reihenwertzähler 54,--.

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Mit der 30 Pf-Marke in Grün aus der rechten oberen Bogenecke haben wir einen portorichtigen Fernbrief…

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…was man von einer Einzelfrankatur auf einem kleinen Umschlag einer 2 DM-Marke nicht unbedingt behaupten kann. Sie ist Oberrandstück mit Reihenwertzähler 60,--.

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Aber das happy end folgt auf den Fuß: Eine Einzelfrankatur der Wertstufe 1,10 DM als Oberrandstück mit Reihenwertzähler 66,-- passt perfekt auf einen Einschreibbrief. Wie oben schon mal gehabt 30 Pf Gebühr für den Standartbrief und 80 Pf für Einschreiben ergeben die verklebten 1,10 DM.

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Abschliessend noch ein Wort zu den nicht-portorichtigen Belegen: Warum habe ich die erworben und warum sind die nicht portorichtig?

Ganz einfach: Sie KÖNNEN teilweise nicht portorichtig sein! Zu der Zeit war es nicht gestattet, dass 2 verschiedene Stempel auf einem Brief abgeschlagen werden durften. Wenn nun eine Wertstufe so verausgabt wurde, dass keine weitere Wertstufe mit ihr zusammen an dem Tag verausgabt wurde, damit man portorichtige Belege herstellen konnte, musste man die entsprechende Wertstufe eben mehrmals verkleben. Der Ersttagsstempel gehörte ja nun mal NUR zu der entsprechenden Marke beziehungsweise zu den an dem Tag aus der Serie mit erschienenen Werten. Also blieb gar nichts anderes übrig, als z. B. zwei Werte zu frankieren, um echt gelaufene Belege zu erhalten und man musste die Überfrankatur in Kauf nehmen. Und zu dem „warum erworben“ die kurze Antwort: Der Preis stimmte und da ich persönlich kein Portostufen- oder Belegsammler in dem Sinne bin und „nur“ an dem Marken mit Rand interessiert bin, habe ich mit solchen Belegen keine Probleme. Ich selber möchte nur die Randstücke für die Sammlung belegen und dafür nehme ich selbstverständlich auch diese Belege gerne. Wie vorher schon erwähnt habe ich die virtuelle Schere im Auge und sehe „nur“ die Marke als solche. Wirklich zerschneiden würde ich allerdings keinen dieser Belege!


Beste Grüsse

Bernd


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Hallo zusammen,

in dem Posten Ersttagsbriefe waren noch viele weitere Belege mit Marken ohne Randbesonderheiten. Diese sollen hier auch noch einmal vorgestellt werden.

Den Anfang macht der Wert zu 5 Pf. Er klebt als 6-er-Block auf dem gelaufenen Brief, ist also mit 30 Pf portorichtig. Gestempelt wurde mit dem Ersttagsonderstempel Berlin vom 15.6.66.

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Der Wert zu 8 Pf klebt hier als 4-er-Block auf einem gelaufenen Brief. Mit 32 Pf nicht ganz portorichtig, gestempelt wurde er mit dem Ersttagsonderstempel Berlin vom 15.6.66.

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