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Was ist eigentlich...???

Moderator: Rüdiger


Beitrag Fr 28. Feb 2025, 12:42

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Ein Geistwesen oder einfach Geist ist ein immaterielles Wesen, dem übermenschliche, aber begrenzte Fähigkeiten zugeschrieben werden.
Geister, englisch Ghosts, werden in manchen Fällen an materielle Objekte oder Lebewesen gebunden vorgestellt, in anderen Fällen als ungebunden aufgefasst.
Geistwesen sind Bestandteil zahlreicher Religionen und Mythen und gelten als Übermittler von Botschaften aus dem Jenseits.
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Beitrag Fr 28. Feb 2025, 13:08

Beiträge: 17393
Das Teufelsdreieck, auch Bermudadreieck genannt, ist ein Seegebiet im Atlantik.
Es liegt nördlich der Karibik etwa zwischen Süd-Florida, Puerto Rico und Bermuda.

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Dieses Gebiet bekam infolge mehrerer dort tatsächlich oder vermeintlich stattgefundener Schiffs- und Flugzeugkatastrophen den mysteriösen Ruf, dort spielten sich gehäuft entsprechende Unfälle ab, und dort „verschwänden“ gar Schiffe und Flugzeuge.
Einige der Vorfälle, bei denen Schiffe, Flugzeuge oder ihre Besatzungen spurlos verschwunden sein sollen, konnten nicht restlos aufgeklärt werden.
Sie inspirierten verschiedene Autoren zu teilweise recht bizarren Erklärungsversuchen, die Grundlage für eine Vielzahl literarischer Werke, Filme und Internetseiten wurden.
Tatsächlich ist die Zahl der Katastrophen, die sich im Bermudadreieck abgespielt haben, nicht auffällig hoch.
Zudem sollen viele der angeblich mysteriös verschwundenen Schiffe vermutlich einfach im Sturm gesunken sein.

Beitrag Sa 1. Mär 2025, 15:15

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Syrena war eine polnische Automarke des Herstellers Fabryka Samochodów Osobowych, kurz FSO genannt, aus Warschau.
Der Name Syrena (polnisch für Meerjungfrau) lässt sich auf die Warschauer Seejungfer im Warschauer Stadtwappen zurückführen.
Dieses Postwertzeichen, Polen MiNr. 2496, zeigt einen Pkw Syrena 104:

Syrena.jpg

Beitrag So 2. Mär 2025, 11:51

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Der Taro (Colocasia esculenta) ist eine Pflanzenart in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae).
Er ist als Nutzpflanze für den Menschen von Bedeutung.
Die stärkehaltigen Rhizome (Knollen) werden gekocht oder geröstet verzehrt.
In den Anbauländern werden aber auch fast alle anderen Pflanzenteile gegessen, besonders Blattstängel und Blätter sind proteinreich.
Sao Tomé und Principe MiNr. 745 A erschien zum Welternährungstag mit dem Motiv Taro:

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Beitrag Mo 3. Mär 2025, 08:52

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Der Kölner Rosenmontagszug ist der größte Karnevalsumzug in Deutschland und der am Rosenmontag stattfindende Höhepunkt des Kölner Karnevals.
Der seit 1823 veranstaltete „Zoch“ ist auch der älteste der großen deutschen Rosenmontagszüge.

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Der Umzug aus kostümierten Fußgruppen, Musikkapellen, Reitern, Festwagen und Unterstützungsfahrzeugen hat eine Länge von etwa acht Kilometern und lockt hunderttausende Zuschauer an.
Die in vielen Reihen auf den Straßen ausharrenden Jecken versuchen neben Blicken auf den Zug auch etwas von dem aus 300 Tonnen Süßigkeiten (pauschal „Kamelle“ genannt) sowie Blumen, Stoffpuppen und anderen Präsenten bestehenden Wurfmaterial zu erhaschen.

Beitrag Mo 3. Mär 2025, 09:22

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karneval.jpg
In Deutschland ist der Begriff Karneval erstmals Ende des 17. Jahrhunderts, im Rheinland erstmals im Jahr 1728 nachweisbar.
In den Kölner Stadtakten taucht „Carneval“ erstmals um 1780 auf.

Die Etymologie des Wortes ist nicht eindeutig geklärt.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dominierte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein auch in wissenschaftlichen Publikationen die erstmals 1855 von Karl Simrock veröffentlichte These, das Wort ginge auf den lateinischen Ausdruck carrus navalis (‚Schiffskarren‘) zurück, der ein Schiff auf Rädern bezeichne, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen geführt worden sei.
Hieraus solle sich auch die Tradition des Narrenschiffs gebildet haben.
Diese These gilt inzwischen als widerlegt, zumal sich weder in den einschlägigen lateinischen Quellentexten der römisch-vorchristlichen Antike noch in solchen des Mittelalters irgendein Beleg für die Wortverbindung carrus navalis (offensichtlich eine gelehrte Erfindung Simrocks) finden lässt.

Die heute geläufigste Vermutung ist die Ableitung vom mittellateinischen carnem levare (‚Fleisch wegnehmen‘), daraus carnelevale als Bezeichnung für die Fastenzeit als fleischlose Zeit.
Scherzhaft ist auch die Übersetzung von carne vale als Fleisch, lebe wohl! möglich.
Dieser Deutung entspricht auch die griechische Bezeichnung des Karnevals als Apókriës (griech. απόκριες), was ebenfalls so viel heißt wie ‚Fleisch fort‘.

Beitrag Mo 3. Mär 2025, 11:02

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Der Begriff Fasching wird vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen gebraucht.

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Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen vaschanc und vaschang auf.
Etymologisch erklärt es sich als ‚Fastenschank‘, also der letzte Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit.
Darauf verweisen auch die mittelniederdeutsche Form vastgang und das (spät)altnordische fostugangr für den Beginn der Fastenzeit.
Die Angleichung an Wörter auf -ing ist deutlich jünger.
Man findet die Bezeichnung aber auch im benachbarten Ausland, wie das Wort in slowakisch Fašiangy lautet.
Spezielle Brauchtumsformen sind die Fastnachtshochzeit und die Bettelhochzeit.

Vom Fasching spricht man etwa in Nürnberg und Würzburg, die mit jeweils 100.000 Besuchern die größten Faschingszüge Süddeutschlands haben, sowie in der gesamten Region Franken, die auch Teile Baden-Württembergs umfasst, in Niederbayern und der südlichen Oberpfalz, im Osten Oberbayerns und München, also im bairischen Sprachraum und in Österreich.
In Vorarlberg wird der Begriff Fasnat gebraucht.

Beitrag Mo 3. Mär 2025, 23:50

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Der Dirigent (von lateinisch dirigere ‚ausrichten‘, ‚leiten‘) leitet ein musizierendes Ensemble wie Chor oder Orchester durch Dirigieren.

Bund MiNr. 2025 U zeigt als Motiv die Hände eines Dirigenten:
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Bund MiNr. 2025 U
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Fotoattest zu Bund MiNr. 2025 U

Beitrag Di 4. Mär 2025, 17:12

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Asthma bronchiale (von altgriechisch ἆσθμα āsthma, deutsch ‚Atemnot; schweres, kurzes Atemholen; Beklemmung‘) oder Bronchialasthma, oft auch nur Asthma genannt, ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit permanenter oder temporärer, bei belastungsinduzierter Bronchokonstriktion (auch bezeichnet als Anstrengungsasthma oder Belastungsasthma) unter anderem nach sportlicher Aktivität, Überempfindlichkeit der Lunge. Bei entsprechend veranlagten Personen (mit überempfindlichem Bronchialsystem) führt die Entzündung zu anfallsweiser Atemnot infolge einer akuten Verengung der Atemwege – einer sogenannten Bronchialobstruktion (Definition des International consensus report on diagnosis and treatment of asthma). Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht, sie ist durch Behandlung rückbildungsfähig (mit Fachbegriff als reversibel bezeichnet). Eine Vielzahl von Reizen verursacht die Zunahme der Empfindlichkeit der Atemwege (bronchiale Hyperreaktivität oder auch bronchiale Hyperreagibilität) und die damit verbundene Entzündung. 5 % der Erwachsenen und 7 bis 10 % der Kinder leiden an Asthma bronchiale.

Die Kluterthöhle liegt in Ennepetal südlich des Ruhrgebietes.

Die Kluterthöhle ist durch Auswaschungen einer nach Norden abfallenden, rund 12,5 m mächtigen Schicht aus Riffkalk entstanden, der vor rund 370 Millionen Jahren im Meer im Devon gebildet wurde.

Aufgrund ihres Klimas wird sie auch als Erholungsort für Asthmatiker genutzt. In der Höhle herrscht eine konstante Temperatur von 10 °C.

Im Zweiten Weltkrieg diente die Kluterthöhle den Ennepetalern als Bunker zum Schutz vor Luftangriffen.

Die Höhle wird als Kurstätte und Schauhöhle genutzt. Zusätzlich zu konventionellen Führungen werden in ihr Abenteuerführungen angeboten, die den Besucher in einer Extremtour mit Taschenlampe und festem Schuhwerk durch enge Gänge führen. Die jährlichen Besucherzahlen der letzten Jahre liegen bei durchschnittlich 44.000 Personen.

Hier ein Maschinenstempel mit einem Werbeeinsatz, der auf die Kluterthöhle hinweist:

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Beitrag Di 4. Mär 2025, 19:12

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Terrakotta oder Terracotta (nach italienisch terra cotta ‚gekochte Erde‘) ist die Bezeichnung für unglasierte keramische Produkte oder Erzeugnisse der Gruppe Tonware.
Terrakotta kann auch den natürlich-warmen, erdig bis rötlichen Farbton bezeichnen, der für diese Keramik typisch ist.

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Das Mausoleum Qín Shǐhuángdìs ist eine frühchinesische Grabanlage, errichtet für den ersten chinesischen Kaiser Qín Shǐhuángdì.
Mit dem Bau wurde im Jahr 246 v. Chr. begonnen, und der Kaiser wurde im Jahre 210 v. Chr. darin beigesetzt.
Es ist einer der weltweit größten Grabbauten und vor allem bekannt für seine großen Soldatenfiguren, die sogenannte Terrakotta-Armee.
Seit 1987 ist die Mausoleumsanlage auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO verzeichnet.

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