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Was ist eigentlich...???

Moderator: Rüdiger


Beitrag Di 28. Apr 2026, 16:08

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Muri, früher auch Muri (Freiamt) genannt, ist eine Einwohnergemeinde im Südosten des Schweizer Kantons Aargau und Hauptort des Bezirks Muri.
Die Einwohner der Gemeinde im oberen Bünztal nennt man Murianer, im Gegensatz zu den Bewohnern der gleichnamigen Gemeinde Muri im Kanton Bern, die Muriger genannt werden.
Die heutige Gemeinde Muri entstand 1816 aus der Fusion von Langdorf, Egg, Hasli und Wey. Weitherum bekannt ist sie für das Kloster Muri.

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Beitrag Di 28. Apr 2026, 18:55

Beiträge: 20221
Surface Air Lifted (SAL) ist ein Postdienst, der zum Versenden von internationalen Postsendungen verwendet wird.
Neununddreißig Postbehörden bieten diesen Dienst an.
Es handelt sich um eine kostengünstige internationale Post.
Zunächst wird SAL-Post verarbeitet und im Herkunftsland auf der Oberfläche transportiert.
Dann wird es auf dem Luftweg ins Zielland transportiert und schließlich von der Zielpostverwaltung als Standardpost verarbeitet und zugestellt.
Der Dienst ist schneller als die Post, während die Kosten niedriger sind als die Luftpost.
SAL ist wirtschaftlicher für den Versand von schweren Gegenständen; mit leichten Artikeln kostet es manchmal mehr als Luftpost.

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Posteigenwerbung zum SAL-Paket

Beitrag Di 28. Apr 2026, 22:37

Beiträge: 20221
Als Floß bezeichnet man ein einfaches Wasserfahrzeug zur Beförderung von Lebewesen oder Material.
Das Floß besitzt keinen Rumpf und wird beim Flößen meist durch die Strömung angetrieben.
Üblicherweise haben vor allem auf großen Binnengewässern eingesetzte Flöße die Form einer Platte ohne nennenswerte Aufbauten.
Lokal kommt beim Floßbau Holz (wie Balsaholz) in Form ganzer Stämme, Binsen, Schilf oder Hohlkörper (z. B. Fässer) zum Einsatz.
Eventuell vorhandene Antriebe an Bord eines Floßes (Paddel, Riemen, Motoren, Segel, Staken usw.) dienen meist nur dazu, es in der Strömung zu steuern oder zu halten, und nur selten dazu, das Floß voranzutreiben. Zweck eines Floßes kann es sein, gefällte Baumstämme geordnet zu transportieren.

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Beitrag Di 28. Apr 2026, 22:47

Beiträge: 20221
Ein Fuhrmann war ein Mann, der neben der warenförmigen Fuhre auch Personen transportierte.
Dies geschah mit einem Fuhrwerk, wie einem Pferde- oder Ochsenkarren.
Die Fuhrleute, wie sie im Rechtswesen meist genannt wurden, waren als Vertragspartner im Waren- und Personentransport einer Reihe von Gesetzen und Vorschriften unterworfen.

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Beitrag Di 28. Apr 2026, 22:55

Beiträge: 20221
Transfer bedeutet Übertragung, Wechsel oder Beförderung.
Es bezeichnet das Hinüberbringen von Personen, Sachen, Geld oder Informationen von einem Ort oder Zustand zu einem anderen.
Der Begriff stammt vom lateinischen transferre („hinüberbringen“).

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Beitrag Di 28. Apr 2026, 23:08

Beiträge: 20221
Mit Verfügung vom 25. Mai 1874 wurden sogenannte Bahnhofsbriefe bzw Bahnhofssendungen von der Deutschen Reichspost eingeführt.
Eine genaue Gestaltungsvorschrift für den Umschlag besagte, dass auf den Umschlägen neben der Empfängeranschrift die Aufschrift Bahnhofsbrief, ein roter Rahmen auf der Umschlagsvorderseite und die Absenderangabe anzugeben sind.
Neben dem normalen Briefporto war eine monatliche, oder bei kürzeren Zeiträumen eine wöchentliche Gebühr zu zahlen.
Ein Bahnhofsbrief bzw. eine Bahnhofssendung wurde vom Absender im Bahnhof direkt am Bahnpostwagen aufgegeben und vom Empfänger unmittelbar nach Ankunft des Zuges am Zielbahnhof in Empfang genommen.
Ab dem 1.3.1963 wurde der Bahnhofsbrief durch den sogenannten Kursbrief ersetzt.
Die Regularien für den Kursbrief wurden in der Postordnung vom 16.Mai 1963 im Bundesgesetzblatt vom 22.5.1963 veröffentlicht.
Die Post konnte demnach dem Empfänger die Abholung von regelmäßigen Sendungen direkt nach Ankunft genehmigen.
Der Brief mußte die Aufschrift "Kursbrief" tragen und die jeweiligen Postverbindungen mussten auf dem Brief angegeben sein.
Die Briefe mussten mit einer roten Umrandung gekennzeichnet sein.
Zur Abholung erhielt der Empfänger einen Ausweis.
Neben dem üblichen Briefporto war eine monatliche Gebühr zu zahlen.
Der Kursbrief wurde am 31.8.1989 durch die Datapost ersetzt.

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Beitrag Mi 29. Apr 2026, 11:28

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Salamanca ist eine Großstadt und Zentrum einer Gemeinde mit 146.110 Einwohnern (Stand: 2025); gleichzeitig ist es die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der autonomen spanischen Region Kastilien-León (Castilla y León).
Im Jahr 1988 wurde Salamanca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt; im Jahr 2002 war Salamanca zusammen mit Brügge Kulturhauptstadt Europas.

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Beiträge: 20221
Die Bochumer Maiabendgesellschaft 1388 ist ein Brauchtumsverein in Bochum, der 1948 gegründet wurde.
Sie organisiert das alljährliche Maiabendfest der Stadt Bochum, das auf ein geschichtliches Ereignis zurückgeht.
Graf Engelbert III. von der Mark stiftete der Legende nach dieses Fest, weil die Bochumer Bürger ihn bei der Großen Dortmunder Fehde (1388 bis 1389) unterstützt hatten.
Nach dieser Legende brachten sie das von den Dortmundern gestohlene Harpener Vieh zurück, da sie den Harpener Bauern im Falle eines Angriffes Hilfe versprochen hatten.
„Junge, do kass di drop verloten!“ soll der Schultheiß der Bochumer zum Sprecher der Harpener gesagt und daraufhin ein Dutzend Männer auf die Jagd nach den Dortmundern geschickt haben, die das Vieh zurückholen sollten.
Dies gelang ihnen angeblich durch eine List, und zwar dadurch, dass sie mit lautem Pfeifen die in einer Hütte rastenden Dortmunder in den Glauben versetzten, sie würden angegriffen, woraufhin die Dortmunder panisch aus der Hütte flüchteten und das Vieh zurückließen.
Aus dieser Legende stammen sowohl der Zusatz „Junge, da kannst dich drop verloten“ aus dem „Bochumer Jungenlied“, als auch der Pfiff am Ende des Liedes.
Angetan von dem Mut der Bochumer erlaubte er daraufhin den Bochumer Junggesellen am Vorabend des 1. Mai aus den gräflichen Waldungen im Bockholt im Stadtteil Bochum-Harpen eine ausgewachsene Eiche abholzen zu dürfen.
Diese wurde daraufhin jeweils von einem reichen Bochumer ersteigert und die Bürger sollten davon ein Fest ausrichten.
Diese Legende ist historisch jedoch nicht haltbar, wie die Stadt Bochum auf ihrer Internetseite darstellt.
Demnach stammt diese Theorie aus dem 19. Jahrhundert, während es keinerlei Belege gibt, dass das Maiabendfest tatsächlich so alt ist wie behauptet. Es könnte seinen Ursprung auch in einer anderen Zeit haben.
Das Maiabendfest wurde erstmals 1790 von Carl Arnold Kortum beschrieben, auch wenn damals bereits die Geldrente eingeführt worden war.
Ältere Bochumer erzählten ihm, dass früher ein Baum geholt und verkauft werden durfte und dass dieser Brauch seinen Ursprung in der Dortmunder Fehde hatte.
1769 war der Anspruch auf den Maibaum vom inzwischen preußischen Landesherren gestrichen und durch eine Geldrente ersetzt worden.
1888 wurde der „uralte Brauch“ jedoch wieder eingeführt und besteht trotz einiger Unterbrechungen bis heute.
Die Bäume die aus Harpen ins Stadtgebiet gebraucht wurde, sind bis 1995 im Bochumer Stadtpark eingepflanzt worden.
Seit 1996 erwerben Bochumer Firmen den Baum.
Dieser wird dann in der Regel in der Innenstadt gepflanzt und die Baumscheibe mit einer Plakette des Spenders versehen.
In den 1950er war das Maiabendfest als Stadtfest sehr populär und gut besucht. Aus dem Jahre 1957 stammt dieser zum Thema passende Maschinenstempel, der auf die bis 1388 zurück reichende Tradition hinweist:

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Beitrag Mi 29. Apr 2026, 17:30

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Perak (deutsch „Silber“) ist einer der größten und bevölkerungsreichsten Bundesstaaten Malaysias und ein Sultanat.
Die Hauptstadt ist Ipoh, Sitz des Sultans ist Kuala Kangsar. In Perak befinden sich die weltgrößten Zinnvorkommen.
Weitere bekanntere Städte Peraks sind u. a. Taiping, Lumut und Teluk Intan.

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Die Rüsselhündchen (Rhynchocyon) sind eine Säugetiergattung aus der Ordnung der Rüsselspringer (Macroscelidea).
Die fünf Arten der Gattung sind im östlichen und zentralen Afrika beheimatet.
Dort bewohnen sie waldreiches Gelände mit geschlossenen Baumkronen und dichtem Laubwerk am Boden.
Sie stellen die größten Vertreter der Rüsselspringer dar und haben wie die anderen auch als besonderes Merkmal eine rüsselartig verlängerte Nase.
Zudem sind die Vorderbeine gegenüber den langen Hinterbeinen auffallend kürzer, das Merkmal ist aber nicht ganz so deutlich ausgeprägt wie bei den übrigen Rüsselspringern.

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