Früher wurde das Getreide mit der Sichel beziehungsweise mit der Sense abgeerntet; dies war demzufolge mit sehr viel Handarbeit verbunden.
Mancherorts war der Schnitter ein saisonaler Wanderarbeiter, der mit seinem Hauptwerkzeug, der Sense, im Sommer von Bauer zu Bauer wanderte, wobei ihm das zeitlich unterschiedliche Reifen der Getreidefelder und -sorten zugutekam.
In Mecklenburg war der Vorschnitter für die Organisation verantwortlich.
Ein Pasch Schnitter bestand aus einem Mann und einer Frau, die zusammen arbeiteten.
Die
Schnitterin war auch für die Essensbereitung, die Wäsche und kleinere Reparaturen an der Arbeitskleidung zuständig.
Polen MiNr. 2100 zeigt die Skulptur "Die Schnitterin" von Stanisław Horno-Popławski: