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Was ist eigentlich...???

Moderator: Rüdiger


Beitrag Sa 3. Jan 2026, 18:56

Beiträge: 19282
Im Jahr 1783 wurden gleichzeitig drei Packhäuser in Tönning, Kiel-Holtenau und Rendsburg erbaut – zeitgleich mit der Fertigstellung des Eiderkanals, der die Nordsee mit der Ostsee verband.
Diese Packhäuser sollten ab 1784 als Warenumschlagplätze und Lagerflächen entlang des neuen Schleswig-Holstein Kanals (Eider-Kanals) dienen.
Zur damaligen Zeit waren sie eines der größten Speichergebäude an der Küste.
Ein baugleicher Speicher steht noch heute an der Ostsee in Kiel Holtenau.
Besondere Bedeutung erlangte der Tönninger Hafen mit seinem Packhaus mit der Elbblockade durch die Briten zur Zeit Napoleons.
Da Tönning damals im neutralen Dänemark lag, wurden viele Waren über Tönning umgeschlagen und dann auf dem Landweg weitertransportiert.
Mit dem Bau des späteren Nord-Ostsee-Kanals durch Kaiser Wilhelm verlor Tönning seine Stellung als Handelshafen.
Lediglich die Fischer legten noch im Tönning Hafen an.

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Beiträge: 19282
Auf Initiative des niedersächsischen Wirtschaftsministers Alfred Kubel und Gustav Bratke, Oberstadtdirektor von Hannover, wurde 1947 die Deutsche Messe- und Ausstellungs-A. G. Hannover-Laatzen gegründet, welche in Konkurrenz zur Leipziger Messe die erste „Exportmesse 1947 Hannover“ ausrichtete.
Auf diese Weise legte man den Grundstein für die internationale Etablierung des Messeplatzes Hannover und den Erfolg der seitdem stattfindenden Hannover-Messe.
Allerdings hatte bereits im April 1947 Brian Robertson, der Militärgouverneur der britischen Zone, eine Direktive zur Ausrichtung der Messe erlassen:
„Vom 18. August bis 7. September 1947 hat eine Exportmesse stattzufinden.
Am 18. August um 11 Uhr wird sie eröffnet.
Die Deutschen sind dafür verantwortlich, dass die Exportmesse ein Erfolg wird.“ – Brian Robertson
Die Messe sollte den wirtschaftlichen Wiederaufbau ankurbeln. Der Vorsitzende des Wirtschaftsrates der Bizone, Erich Köhler, gab dieser Hoffnung Ausdruck:
„So möge denn diese Exportausstellung ein Zeugnis deutschen wirtschaftlichen Könnens und Wollens sein.
Ein wichtiger Schritt vorwärts sowie der Eingliederung der deutschen Wirtschaft in die Weltwirtschaft.“ Erich Köhler
Da während der Messe Fischbrötchen ohne Lebensmittelmarken verkauft wurden, sprachen die Hannoveraner von einer Fischbrötchenmesse.
Dieser Name hat sich teilweise bis heute erhalten.

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Beiträge: 19282
Das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (kurz Winterhilfswerk oder WHW) war in der Zeit des Nationalsozialismus eine Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin, die Sach- und Geldspenden sammelte und damit bedürftige „Volksgenossen“ entweder unmittelbar oder über Nebenorganisationen der „Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ (NSV) unterstützte.
Durch das Winterhilfswerk konnte der „völkische Wohlfahrtsstaat“ die materielle Not von Teilen der Bevölkerung lindern und zur inneren Stabilisierung beitragen.
Zugleich zielte die Spendensammlung auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der „Volksgemeinschaft“ ab.
Der Ausschluss der jüdischen Bevölkerung von den Zuwendungen des WHW führte zur Gründung der Jüdischen Winterhilfe.
Das Spendenaufkommen übertraf ab dem Rechnungsjahr 1939/1940 die Summe, die aus Steuermitteln für öffentliche Fürsorgeverbände aufgebracht wurde.
Der Staatshaushalt wurde somit von Sozialausgaben entlastet.

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Beitrag So 4. Jan 2026, 23:41

Beiträge: 19282
Der Atlantische Lachs – dessen wissenschaftliche Bezeichnung „Salmo salar“ lautet – steht seit geraumer Zeit im Fokus des Naturschutzes.
Die natürlichen Bestände des beliebten Speisefisches sind durch Überfischung in den Weltmeeren bedroht.
Atlantische Lachse sind aber nicht nur im Ozean zu Hause, sondern auch in Flüssen.
Mitte der 1950er-Jahre galt der Atlantische Lachs in Deutschlands Flüssen als ausgestorben.
Seitdem werden Versuche unternommen, um den Lachsen die Rückkehr zu ermöglichen.
Die Maßnahmen umfassen den Bau von Fischtreppen sowie die Renaturierung der Flussläufe.
Nicht zuletzt haben Umweltauflagen dazu beigetragen, dass die Wasserqualität in Flüssen wie dem Rhein heute wieder auf dem Niveau wie vor 100 Jahren ist.
Lachse zählen zu den anadromen Wanderfischen – d.h. sie verlassen die Meere, um flussaufwärts zu ihren Laichplätzen zu wandern.
Dabei gelingt ihnen durch erstaunliche Anpassungsfähigkeit die Umstellung von der Salzwasserkonzentration in den Meeren zum Aufenthalt im Süßwasser von Flüssen und Bächen.
Die bis zu einem Meter langen und nicht selten gut zehn Kilogramm schweren Fische legen in großen Strömen – wie Elbe, Weser oder Rhein – zwischen zwölf und 15 Kilometer pro Tag zurück und sind dabei in der Lage, kleinere Wasserfälle zu überwinden, indem sie bis zu drei Meter hoch und fünf Meter weit springen.
Die Laichplätze der Lachse befinden sich in Gewässern mit kaltem, sauerstoffreichem und mäßig fließendem Wasser – meist in flachen Kiesbänken.
Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist der Atlantische Lachs hierzulande mittlerweile wieder heimisch.
Dieser erfreuliche Trend darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bestände noch nicht stabil sind.
Die Bemühungen zur Wiederansiedlung gehen deshalb weiter und die Ausgabe eines Postwertzeichens zum Thema kann da nur helfen.

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Beitrag Mo 5. Jan 2026, 16:10

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Mähren (selten auch Morawien; von tschechisch, slowakisch Morava bzw. lat. Moravia) ist (neben Böhmen und Österreichisch-Schlesien bzw. Tschechisch-Schlesien) eines der drei historischen Länder Tschechiens, gelegen in dessen Osten und Südosten.
Im 9. Jahrhundert bestand auf dem Gebiet Mährens (sowie den angrenzenden westlichen Teilen der Slowakei) das Kerngebiet des Mährerreichs.
Anfang des 11. Jahrhunderts wurde Mähren ein Land der böhmischen Krone.
Als Markgrafschaft Mähren wurde das Gebiet jahrhundertelang als Teil der Habsburgermonarchie verwaltet.
In der Tschechischen Republik, zu der es heute gehört, ist Mähren eine historische Landschaft, stellt seit dem Jahr 1949 somit keine eigene Verwaltungseinheit mehr dar.

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Beiträge: 19282
Der öffentliche Straßenverkehr findet auf allen Flächen statt, die durch Bundes-, Landes- oder Kommunalrecht der Allgemeinheit gewidmet sind (öffentlich rechtlicher Verkehrsraum). Auch nicht gewidmete Verkehrsflächen (tatsächlich oder bedingt öffentlicher Verkehrsraum) wie das Tankstellengelände, die der Allgemeinheit zu Verkehrszwecken offenstehen, werden hierunter zusammengefasst.
Verkehrsteilnehmer ist jeder, der diese Flächen benutzt.

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Beitrag Mo 5. Jan 2026, 23:41

Beiträge: 19282
Pumps sind weit ausgeschnittene, sonst aber geschlossene Halbschuhe, mit flacher Sohle und einem Absatz von mindestens 3 und maximal 9,5 Zentimeter Höhe.
Pumps haben keinen Verschluss, Schnürsenkel, Riemen, Reißverschlüsse, Elastikbänder oder Ähnliches.

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Tschechoslowakisches Streichholzschachtel-Etikett (= Reklamemarke).
Unternehmen: Závody Gustava Klimenta (ZGK), ein ehemaliger Schuhhersteller in Třebíč.
Anlass: Das Etikett feiert 130 Jahre Tradition des Unternehmens.
Herkunft: Produziert von Solo Lipník.
Norm: Entspricht der tschechoslowakischen Norm ČSN 49 4705.

Beitrag Di 6. Jan 2026, 19:01

Beiträge: 19282
Volute (lateinisch volutum ‚gerollt, das Gerollte‘) ist ein aus dem Französischen abgeleiteter Ausdruck für eine Schneckenform (Spirale) in der künstlerischen Ornamentik, besonders in der Architektur.

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Beiträge: 19282
In jeder vorderen Tigerpfote hat der Tiger 5 ausfahrbare, sichelförmige Krallen, die bis zu 10 cm lang sein können.
Seine Krallen benötigt der Tiger zum Klettern, zum Festhalten der Beute und zum Laufen.

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Beitrag Do 8. Jan 2026, 17:14

Beiträge: 19282
Dimetrodon ist eine Gattung fleischfressender Pelycosaurier (Pelycosauria) eines paraphyletischen Taxons ausgestorbener Synapsiden aus dem frühen Perm (vor 300 bis 272,5 Mio. Jahren).
Dimetrodon wurde bis zu 3,50 Meter lang, hatte einen langen Schwanz, Krallen an den Füßen, bewegte sich auf vier Beinen fort und könnte etwa 250 Kilogramm gewogen haben.
Fossilien wurden in Texas und Oklahoma sowie in Europa gefunden.

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