Mo 16. Jun 2014, 13:35
Eine sehr interessante Postkarte ist die P 3 mit dem "grünen" Berliner Bären und den Postleitzahlkreisen, die ebenfalls bereits 1945 verausgabt wurde.
Interessant, weil diese Ganzsache auf verschiedenen und verschiedenfarbenen Kartons gedruckt wurde und bevor man sich für sehr sehr teures Taschengeld beförderte Besonderheiten in die Sammlung kauft, kann es sicher nicht schaden, wenn man sich anfangs mit weniger teuren ungebrauchten Exemplaren beschäftigt. Um so das "Fingerspitzengefühl" für den Karton und das Erkennen der Kartonfarben zu trainieren.
Denn die P 3 ist allein schon mit 5 verschiedenen Kartons katalogisiert (die Angaben sind aus dem MICHEL Ganzsachen Deutschland 2014 entnommen):
a: gelblich, dünn glatt
b: rahmfarben, matt
c: sämisch, glatt
d: hellgrau, glatt
e: bräunlichsämisch, dicker Karton, vorderseitig rauh, rückseitig glatt
Mo 16. Jun 2014, 13:43
Die Variante
P 3c ist auf
sämischfarbenem Karton gedruckt worden. Wobei man die sämischfarbene Kartonfarbe bei der Farbbestimmung nicht mit der Markenfarbe "sämisch" gleichsetzen darf.
Hier ein ungebrauchtes Exemplar der P 3c.
Und der Wertstempel (5 Pfennig, grün).

- berlinerbärP3c-2.jpg (47.03 KiB) 3601-mal betrachtet
Beim genauen Betrachten des Wertstempels kann man auch bei den Ganzsachen der P 3 viele Auffälligkeiten beobachten. Wie auch bei dieser P 3c.
Liebe Grüße
Matthias
Mo 16. Jun 2014, 13:54
Hier ein Farbvergleich zwischen
Markenfarbe "sämisch" und Kartonfarbe "sämisch".
Liebe Grüße
Matthias
Do 3. Jul 2014, 12:53
Eine sehr markante Auffälligkeit kann man mit etwas Glück auch auf einer P 3 finden. Wobei die Kartonqualität für eine P 3c spricht.
In diesem Fall sollte es sich um einen Plattenfehler handeln. Es werden also weitere Meldungen abzuwarten sein.
Das gebrochene "a" in Postkarte.
Ein Vergleichsstück.
Liebe Grüße
Matthias
Mi 8. Apr 2015, 14:46
Ein direkter Vergleich der Kartonfarben von P 3c und 3d.
Liebe Grüße
Matthias