Foren-Übersicht Fragen und Diskussion Postgeschichte Zensurpost Zensurpost während des Zweiten Weltkriegs Auslandsbriefprüfstelle Köln - Niederlande

Auslandsbriefprüfstelle Köln - Niederlande

Moderator: Rüdiger



Beiträge: 9241
Dieser nach Lengerich in Deutschland adressierte Beleg wurde am 20.12.1941 in den Niederlanden aufgegeben:

IMG - Kopie.jpg
IMG_0001 - Kopie.jpg
Der in der ABP Köln linksseitig geöffnete Beleg wurde mit einem Klebestreifen mit Kennbuchstabe "C" wieder verschlossen, was ein rückseitig zweimal abgeschlagener Prüferstempel "C 2" dokumentiert.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Dieser nach Lengerich in Deutschland adressierte Beleg wurde am 15.02.1944 in den Niederlanden aufgegeben:

IMG.jpg
Der in der ABP Köln linksseitig geöffnete Beleg wurde mit einem Klebestreifen mit Kennbuchstabe "C" wieder verschlossen, was ein rückseitig zweimal abgeschlagener Prüferstempel mit der Kennziffer "C 80" dokumentiert.

Rückseitig erfolgte eine chemische Zensur durch Pinselstriche, die mit 3 verschiedenen Chemikalien durchgeführt wurde:

IMG_0001.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Dieser nach Holland adressierte Brief wurde zum Inlandstarif von 12 Pfennig frankiert am 05.05.1943 in Paderborn aufgegeben.

Der in der ABP Köln linksseitig geöffnete Beleg wurde mit einem Klebestreifen mit Kennbuchstabe "C" wieder verschlossen, was ein rückseitig zweimal abgeschlagener Prüferstempel mit der Kennziffer "C 88" dokumentiert.

Rückseitig erfolgte eine chemische Zensur durch Pinselstriche, die mit 3 verschiedenen Chemikalien durchgeführt wurde:

IMG_0003 - Kopie.jpg
IMG_0004 - Kopie.jpg
In Holland erfolgte eine recht selten zu findende TRANSORMA-Codierung "AK". In den Niederlanden wurden insgesamt 20 Transorma-Sortiermaschinen in Betrieb genommen. Dieser nach Bilthoven adressierte Beleg erhielt seine Transorma-Codierung in Utrecht, da Bilthoven in der Provinz Utrecht liegt und Utrecht die Operatorkennungen "AA" bis "BL" benutzte. Es handelte sich somit in diesem Falle um eine Eingangscodierung per TRANSORMA!

Hier ein Foto einer Transorma-Sortiermaschine, die die Stundenleistung des die Briefe sortierenden Mitarbeiters von 1800 auf 3000 Stück erhöhte:

transorma_50_001.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Diese nach Herzberg im Harz adressierte Postkarte wurde am 21.08.1944 in NIJMEGEN in den Niederlanden aufgegeben:
IMG_0002.jpg
In der ABP Köln wurde als Durchlaufstempel ein Handstempel "A.c." abgeschlagen, bei dem der Querstrich beim "A" fehlt.

Zusätzlich erfolgte vorderseitig eine chemische Zensur per zwei diagonalen Pinselstrichen von links oben nach rechts unten.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Dieser nach München adressierte Brief wurde am 08.02.1943 in Groningen aufgegeben. Ein interessantes Detail ist, daß die "8" der Datumsangabe im Maschinenstempel auf dem Kopf herum steht!

Der in der ABP Köln linksseitig geöffnete Beleg wurde mit einem Klebestreifen mit Kennbuchstabe "C" wieder verschlossen, was ein rückseitig zweimal abgeschlagener Prüferstempel mit der Kennung "C 69" dokumentiert.

Vorder- sowie rückseitig erfolgte eine chemische Zensur durch Pinselstriche, die jeweils mit 2 verschiedenen Chemikalien durchgeführt wurde:

IMG_0001.jpg
IMG_0002.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Diese nach Dresden adressierte Postkarte wurde am 28.12.1943 in Rotterdam aufgegeben.

Der Beleg wurde in der ABP Köln vorderseitig durch Pinselstriche mit 3 verschiedenen Chemikalien zensiert:

IMG_0002.jpg
IMG_0003.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Streifband aus den Niederlanden mit violettem Stempel "Port payé" = Gebühr bezahlt als Freimachungsvermerk. Der Absender hatte demnach das Porto bei Einlieferung dieser Sendung bar bezahlt:

IMG - Kopie.jpg
In der ABP Köln wurde als Durchlaufstempel ein Handstempel "A.c." abgeschlagen,

Zum Glück liegt mir der Inhalt dieses Streifbandes ebenfalls vor:

IMG.jpg
Somit sah diese Postsendung im Originalzustand so aus:

IMG_0001.jpg
Der Empfänger vermerkte oben links mit Bleistift, dass er diese Sendung am 12.02.1944 erhalten hat.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Dieser nach Leipzig adressierte Eilbrief wurde am 02.04.1942 um 19 Uhr in SASSENHEIM in den Niederlanden aufgegeben:

IMG_0001.jpg
IMG.jpg
Der Brief wurde in der ABP Köln linksseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung mit einem Verschlußstreifen, Landsmann CV3.2, wieder verschlossen, was rückseitig zwei Abschläge des Prüferstempels "C 61", Landsmann CP3.3.1, dokumentieren.

Rückseitig wurde als Ankunftsstempel am 07.04.1942 ein Tagesstempel vom Telegrafenamt = TA Leipzig abgeschlagen.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Dieser nach Montevideo in Uruguay adressierte Beleg wurde am 05.07.1940 in Scheveningen in den Niederlanden aufgegeben:

IMG5.jpg
Das Gewicht dieses Luftpostbriefes wurde augenscheinlich auf dem Beförderungsweg zweimal überprüft und betrug "4 gr".

Der in der ABP Köln linksseitig geöffnete Beleg wurde mit einem Klebestreifen mit Kennbuchstabe "C", katalogisiert als Landsmann CV3.2, wieder verschlossen, was ein rückseitig abgeschlagener Prüferstempel, katalogisiert als Landsmann CP1.4, dokumentiert:

IMG5_0001.jpg
Rückseitig findet sich ein Abschlag eines Maschinenstempel aus Montevideo, der als Ankunftsstempel diente.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 9241
Diese am 04.01.1940 per Maschinenstempel in "BIELEFELD 2" entwertete Einzelfrankatur der DR MiNr. 522 auf Brief ohne Absenderangabe, adressiert nach Amstelveen, durchlief die ABP Köln, wo rückseitig der erste in der ABP Köln zum Einsatz gekommene Verschlusszettel "Geprüft", 120x39mm, mit Faltlinien, Landsmann CV1.1, verwendet wurde, um diesen Beleg nach erfolgter Prüfung wieder zu verschliessen:

001.jpg
002.jpg
Dieser Verschlusszettel Landsmann CV1.1 kam lediglich von November 1939 bis Februar 1940 in der ABP Köln zum Einsatz!

Diesen Beleg wollte niemand ausser mir haben und ich erhielt den Zuschlag zum Startpreis:

https://www.ebay.de/itm/D-R-Auslands-Br ... true&rt=nc

Liebe Grüße
Rüdiger

Nächste

Zurück zu Zensurpost während des Zweiten Weltkriegs

cron