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Die Römer in Deutschland

Moderator: Rüdiger


Beitrag Fr 2. Okt 2015, 19:48

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In der Varusschlacht (wird auch Schlacht im Teutoburger Wald oder Hermannsschlacht genannt) im Jahre 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen und Tross unter Publius Quinctilius Varus in Germanien eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer, das unter Führung des Arminius ("Hermann"), eines Fürsten der Cherusker stand. Die Schlacht, in der ein Achtel des Gesamtheeres des Römischen Reiches vernichtet wurde, leitete das Ende der römischen Bemühungen ein, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe (Fluvius Albis) zu einer Provinz des Römischen Reiches zu machen. Sie gehört daher zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Römer in Germanien und der Entwicklung Germaniens.
Zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht erschien bei der Deutschen Post diese Marke (MiNr 2738). Das Markenbild zeigt eine Eiserne Gesichtsmaske, den Teutoburger Wald bei Kalkriese, eine Kaiser-Augustus-Büste und das Hermannsdenkmal bei Detmold.

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Beitrag Sa 3. Okt 2015, 19:28

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Die gezeigte Marke zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht erschien auch als selbstklebende gestanzte Marke (MiNr 2741). Die Marke stammt aus einem Markenheftchen (MiNr MH 79), das 20 Marken enthält.

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Beitrag Do 8. Okt 2015, 08:58

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Die Igeler Säule im Dorf Igel an der Mosel bei Trier ist neben dem Mainzer Drususstein das einzige an seinem Originalstandort seit der Antike oberirdisch erhaltene römische Grabmal nördlich der Alpen. Das 23 Meter hohe Pfeilerdenkmal aus rotem Sandstein wurde um 250 von den Brüdern Lucius Secundinius Aventinus und Lucius Secundinius Securus für sich und ihre verstorbenen Angehörigen errichtet.
Handwerbestempel aus 5501 Igel vom 21.10.1992 mit der Inschrift "Igeler Säule 1750 Jahre / Goethefestwoche im September" und der Igeler Säule im Stempelbild.

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Beitrag Sa 10. Okt 2015, 20:46

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Die Marke zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht der Deutschen Post (MiNr 2738) hier noch in der Klappkarte des Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Post AG.

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Vorderseite der Klappkarte

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1. Innenseite der Klappkarte mit erläuterndem Text

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2. Innenseite der Klappkarte mit Marke und ESST Bonn

Beitrag Do 10. Dez 2015, 21:17

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Bitburg, in etwa einen Tagesmarsch nördlich von Trier gelegen, wurde vor ca. 2000 Jahren als Raststation auf der Verkehrsachse von Lyon über Metz und Trier nach Köln gegründet. Der erste überlieferte Name lautet Vicus Beda. "Beda" ist zurückzuführen auf das lateinische Wort "Betula" = "Birke". Bitburg war also das "Birkendorf" beziehungsweise – in späterer Zeit – die "Birkenburg". Die Siedlung wurde etwa um 330, zur Zeit Kaiser Konstantins, zu einem Straßenkastell ausgebaut. Teile der römischen und mittelalterlichen Befestigung sind unter anderem an der sogenannten "Römermauer" erhalten. Die älteste gesicherte Erwähnung des Ortsnamens "Beda" findet sich auf der "Peutinger-Karte" (Tabula Peutingeriana) aus dem 4. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wird Bitburg erst nach dem Ende der römischen Besatzung um 715 als "castrum bedense".
Sonderstempel aus Bitburg vom 11.10.2015 zum Bauernmarkt. Anlass war das Jubiläum "1300 Jahre der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung" (im Stempel werden beide Jahreszahlen genannt). Im Stempelbild das Rathaus mit der "Römermauer".

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Beitrag Mi 22. Feb 2017, 18:52

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Sonderstempel aus Berlin vom 3.2.2017 zur Ausgabe einer 2-Euro-Gedenkmünze mit einer Abbildung der Porta Nigra in Trier. Auch im Stempelbild wird die Porta Nigra gezeigt.

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Beitrag Sa 22. Apr 2017, 23:45

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Der obergermanisch-rätischen Limes existierte vom 1. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. und erstreckte sich auf das Gebiet der Provinzen Germania Superior und Rätien. Er lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Raetia nach Norden und die rechtsrheinischen Teile der Germania superior nach Osten ab.
In der Reihe "UNESCO-Welterbe" erschien bei der Deutschen Post im Jahre 2007 ein Block (MiNr Block 72) mit einer Marke (MiNr 2623). Die Marke zeigt die Porta Praetoria der Saalburg, eine Rekonstruktion eines Römerkastells am Limes (Die Saalburg ist ein auf dem Taunuskamm nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe gelegenes ehemaliges Kastell des römischen Limes) und links oben Luftbild einer archäologischen Ausgrabungsstätte in Aalen. Auf dem Blockrand ist eine Landkarte mit dem Verlauf des obergermanisch-rätischen Limes zu sehen.

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Beitrag So 23. Apr 2017, 10:03

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Zur Briefmarken-Börse Sindelfingen erschien 2007 ein Sonderumschlag mit dem Wertstempel "Weltkulturerbe der UNESCO (MiNr 2623) mit der Porta Praetoria der Saalburg. Links werden auf dem Umschlag der Verlauf des Limes, archäologische Funde und ein rekonstruierter Wachturm des Limes gezeigt.
Hier ein unbenutzter Umschlag:

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Beitrag Do 21. Dez 2017, 14:46

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Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Bereits um das Jahr 16 v. Chr. errichteten römische Soldaten an der Mündung der Erft in den Rhein, etwa 2,5 km südöstlich der heutigen Altstadt, eine Befestigung aus Holz und Erde.[5] Der Platz, an dem sich vermutlich schon eine kelto-germanische Vorgängersiedlung befand, war strategisch gewählt, lag er doch einerseits am Endpunkt einer römischen Fernstraße, die durch das von Caesar eroberte Gallien von Lyon über Trier und Zülpich bis an den Rhein führte, und bot andererseits einen verkehrsgünstigen Zugang zu den Wasserwegen von Rhein, Erft, Lippe, Ruhr und Wupper.
Zum Jubiläum "2000 Jahre Neuss" erschien bei der Deutschen Bundespost eine Marke mit der Abbildung "Rossknecht mit Pferd" nach einem Ausschnitt aus der in Neuss gefundenen Grabstele des Oclatius (1. Jh.). Hier zeige ich ein Eckrandstück mit Vollstempel Frankfurt /wie die Versandstellen diese Marke mit gedrucktem Stempel lieferten/ und korrigierter Bogenwertzahl.

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Beitrag Mo 3. Sep 2018, 13:48

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Wurmlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg. Dort befinden sich die Reste eines römischen Gutshofes sowie eines Römischen Bades.
In einer Ausgabe zum Thema "Archäologie in Deutschland" erschien bei der Deutschen Post eine Marke (MiNr 2281) mit einer Abbildung der Grundmauern des Badegebäudes eines römischen Gutshofes in Wurmlingen mit Pfostenspuren eines danach eingebauten frühalamannischen Speichers (um 260).

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