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Brustschildmarken sammeln ohne dickes Portemonnaie

Moderator: Rüdiger



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Hier eine Correspondenz-Karte aus Österreich, aufgegeben am 24.09.1875 in "LINZ", angekommen am 25.09.1875 in "OBERNBERG":

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 8121
Diesen Brief mit einer Einzelfrankatur der MiNr. 9 bekam ich bei ebay ohne jegliches Gegengebot zum Startpreis von 1 € plus 1 € Porto:

https://www.ebay.de/itm/D-Reich-1872-3- ... 2749.l2649

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An der Beschreibung des Anbieters bei ebay kann es eigentlich nicht gelegen haben:

D.R.: 1872, 3 Kr. K1: " BABENHAUSEN 28/8 " nach Cöln Mi.Nr.9 #71
Freimarken für den (südlichen) Bezirk mit Guldenwährung:
1872, 3 Kr. karmin, Kabinettstück in frischer Farbe.
Zentrisch sauberer Thurn & Taxis K1:
" BABENHAUSEN 28/8 "
(Großh. Hessen / Starkenburg / Dieburg)
Rechts oben am Briefkuvert Öffnungsmangel.

Die stimmt bis auf das Stempeldatum, denn das war nicht der 28.08., sondern der 23.08., wozu dann auch der am 24.08. rückseitig abgeschlagene nachverwendete preussische Kreisstempel "COELN AUSGABE" zeitlich passt!

Liebe Grüße
Rüdiger


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Hier eine Einzelfrankatur der MiNr. 25 am 02.09.1873 auf Brief mit nachverwendetem, badischem Zweikreisstempel "EMMENDINGEN", Feuser BN 117, adressiert nach "Achern":

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 8121
Hier ein Brief mit einer Einzelfrankatur der MiNr. 19 , aufgegeben am 07.12.1872 in "RÜDESHEIM", adressiert "Privatim! Herrn Th. Ballhaussen Frankfurt a/M.":

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Rückseitig als Ankunftstempel ein nur im Jahr 1872 im Deutschen Reich verwendeter Kreisstempel "FRANKFURT A. M.":

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Fr 20. Dez 2019, 00:21

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Hier eine MiNr. 18, entwertet per dreizeiligem Rechteckstempel "ZWICKAU i. SACHSEN P. E. No. 1. *:

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Dabei handelt es sich um einen Übergangsstempel "R3G (Type II/1/3)".

Die Marke zeigt links neben "TS" von "DEUTSCHE" einen großen Punkt in Markenfarbe, der (bisher) im MICHEL-Handbuch nicht als Plattenfehler erfaßt ist.

Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag So 22. Dez 2019, 13:10

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Hier eine MiNr. 19, am 25.10.1872 entwertet per nachverwendetem Thurn & Taxis-Zweikreisstempel "WALDCAPPEL.", Feuser TT 518:

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 8121
Hier ein Paar der MiNr. 19, geprüft "KRUG BPP":

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Die linke Marke dieses Paares hat ein fehlendes Zähnungsloch MiNr. 19 FZL ou8, entwertet per Zweikreisstempel "BERLIN" am 23.01.1875, also zur Zeit der Markwährung.

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 8121
Hier eine Einzelfrankatur der MiNr. 23, portorichtig als Thurn & Taxis-Zustellgebühr für eine Postkarte im Stadtzustellbezirk in Frankfurt am Main, aufgegeben am 12.09.1874 in "FRANKFURT A. M. N 2.":

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Di 24. Dez 2019, 15:19

Beiträge: 8121
Hier eine MiNr. 29, entwertet 1875, also zur Zeit der Markwährung, per nachverwendetem sächsischem Zweikreisstempel "COLDITZ", Feuser SA 039:

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Wie bereits beschrieben wurde bei diesen sächsischen Zweikreisstempeln die Stundenangabe vormittags in römischen Ziffern und nachmittags in arabischen Ziffern eingestellt. Dieses Exemplar wurde somit um "2" Uhr nachmittags gstempelt, also um 14 Uhr.

Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Di 24. Dez 2019, 15:36

Beiträge: 8121
Hier eine MiNr. 23 a, geprüft "SOMMER BPP", auf Briefstück, entwertet am 21.08.1874 per nachverwendetem, preussischem Kreisstempel "GIESSEN ST. P. E.", Feuser Pr 1118:

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Liebe Grüße
Rüdiger

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